Das Verfahren ist nach DIN 32510 und im Merkblatt des DVS 2101 festgelegt.
Bei der Erstellung (1979) bzw. Überarbeitung (2008) dieser Richtlinien / Guidelines wirkten Herr Dieter Holzmayer und Herr Stephan Holzmayer als Mitglieder des Normenausschuss prominent mit.
Das Prinzip des Verfahrens besteht darin, daß die mit exotherm reagierendem Material gefüllten Brennrohre unter Zuführung von Sauerstoff (6-12 bar) nach dem Zünden mit einem Schweißbrenner im Sauerstoffstrom ähnlich einer Hohlelektrode verbrennen und hierbei eine Temperatur von ca. 2.200 °C entwickeln.
Wesentliche Vorteile beim Einsatz der Spezial-Brennrohre bestehen darin, dass neben der Brennbarkeit der Werkstoffe schnelle Schnittgeschwindigkeiten erzielt werden und je nach Handhabung Stärken bis zu 2 m getrennt werden können.
Das gleiche gilt für Einzelbohrungen. Alle Brennrohre sind flexibel und dadurch auch an schwer zugänglichen Örtlichkeiten einsetzbar. Unabhängige Untersuchungen belegen, daß beim Einsatz der Spezial-Brennrohre von diesen selbst keine gesundheitsschädlichen Emissionen in Form von Stickoxiden o. ä. freigesetzt werden.